Zaubern mit Kristallen, Farben aus Schokolinsen, Düfte im Riechlabor, Chromatographie mit Filzstiften - das Experimentierlabor weckt Neugier, Begeisterung und nachhaltiges Interesse für die ChemieHOME Chemie zum Mitmachen im Stuttgarter Experimentierlabor Fehling-Lab: Chemie zum Mitmachen
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Brief einer Mutter:

Sehr geehrter Herr Prof. Menzel,

mein Sohn war gestern mit seiner Klasse (Grundschule Sillenbuch) im Fehling-Lab. Da ich ihn selten so begeistert von einem Ausflug erlebt habe, habe ich das dringende Bedürfnis, auch meine Begeisterung Ihnen mitzuteilen.

Absolut kindgerecht!! Angefangen mit dem Laborausweis (sehr wichtig!) über die Ausrüstung (die teilweise selbst hergestellt werden durfte!) bis zu den Experimenten. Sehr beeindruckt hat natürlich auch die Schutzkleidung (Brille und Kittel), gab sie der ganzen Sache auch noch einen Hauch von "Gefährlichkeit" und "Abenteuer" aber eben durch die Schutzkleidung beherrschbar. Daß dann auch noch zwei Reagenzgläser und eine Pipette mit nach Hause genommen werden durften, war dann noch das "Sahnehäubchen" des Tages.

So war ich am gestrigen Nachmittag "gezwungen" weitere Versuche aus dem Ärmel zu schütteln, die dann mit der kleinen Laborausrüstung "nachgekocht" wurden. Da ich selbst Absolventin aus Hohenheim (Lebensmitteltechnologie) bin, konnte ich ein paar kleine Experimente mit Dingen aus meinem Haushalt bestreiten.

Ich wünschte, es gebe noch mehr Institutionen aus Wissenschaft und Technik, die auf diese Art die Kinder für das in der Schule häufig gehasste Fach "Chemie" und ganz allgemein für die Naturwissenschaften begeistern würden!!!!

Ihnen und Ihren Mitarbeitern möchte ich ganz herzlich danken!!!

Mit freundlichen Grüßen :-)

Brief von Lehrerinnen:

Betr: Besuch im Fehling-Lab am Dienstag, den 5. 03. 02 und am Donnerstag, den 14. 03. 02

Sehr geehrter Herr Dr. Spurk,

beiliegend erhalten Sie die gewünschten Schülerarbeiten der beiden Klassen. Sie zeigen Ihnen, wie gut es den Kindern bei Ihnen gefallen hat und wie gerne sie sich weiter zu Hause mit den Experimenten beschäftigt haben.

Auch wir haben von diesem Schnuppertag profitiert und werden bestimmt einiges davon im Unterricht verwenden können. Vielleicht könnten wir auch für unsere "Projekttage" solche Einheiten planen.

Unsere Anmerkungen zum Ablauf und zur Akzeptanz:

  • optimale organisatorische Planung (mit Abholen und Versorgung!)
  • Arbeiten in Kleingruppen ermöglicht Selbsttätigkeit der Schüler
  • richtiger Arbeitsplatz als kleiner Chemiker (mit Mantel und Brille!) schafft emotionalen Bezug
  • persönliche Betreuung der Gruppen (gute Idee: ohne Lehrer bzw. Eltern zu Beginn, um sich ganz auf die neue Situation einzulassen)
  • Einführung bzw. "theoretischer Teil" am Anfang kindgerecht, nicht zu lang, mit eindeutigen klaren Anweisungen
  • Unterlagen für weitere Experimente für zu Hause: schafft Anreize, Besuch bleibt evtl. keine Einzelaktivität; man erreicht auch die Eltern
  • die Lehrer werden umfassend informiert, Literaturangebote liegen zur Einsicht aus

Wir bedanken uns noch einmal für dieses "außerschulische" Experiment und hoffen sehr, dass es an Ihrem Institut zu einer ständigen Einrichtung (auch mit Lehrerausbildung) wird.

Wir werden bestimmt im nächsten Schuljahr - dann mit unseren dritten Klassen gerne wieder zu Ihnen kommen.

Mit freundlichen Grüßen