Die Förderung von Interesse an der Chemie haben sich die Universitäten in Stuttgart und Hohenheim zum Ziel gesetzt. An der Uni Stuttgart war ein Chemielabor eingerichtet worden, das die Möglichkeit zum Experimentieren gibt. Die Klasse 4 C der Schiller-Schule in Heubach mit Lehrerin Heidelinde Mayer-Heussler nutzte diese Chance.
Heubach. Mit Bus, Bahn und ein bisschen Glück erreichten die 25 Schüler der Heubacher Schillerschule pünktlich das Universitätszentrum in Vaihingen. Nach einer Begrüßung durch den Labor-Leiter Dr. Marco Spurk und die Studienrätin Karin Leuthner, die auch am Rosenstein-Gymnasium in Heubach unterrichtet, erhielten die Viertklässler Laborausweise mit ihrem Namen, einen Labormantel und eine Schutzbrille - alles was ein richtiger Chemiker braucht.
Lässt Wasser Zucker und Salz verschwinden? In Gruppen eingeteilt gingen die Zehnjährigen in die verschiedenen Labors. |
Im Riech-Labor wurde das Schmecken mit und ohne Nase ausprobiert. Dann mussten Teesorten erraten und Wacholderbeeren erschnüffelt werden. Zur gleichen Zeit stellten die Schüler im Farb-Labor fest, dass Wasser bunte Bilder malen kann und dass Smarties intensivste Farben abgeben. Die dritte Gruppe ließ im Kristall-Labor Zucker und Salz im Wasser verschwinden und machte sie durch Verdampfen wieder sichtbar. Sen selbst hergestellten Reagenzglas-Ständer und weitere Utensilien konnten die Schiller-Schülerinnen und -Schüler nach 3 Stunden Experimentieren mit nach Hause nehmen.
Eine ganze Reihe interessanter Anregungen und Anleitungen dazu. Beispielsweise wie man ein Kristall herstellt oder wie man weiße Blumen farbig macht. Zum Abschluss des Besuchs im Fehling-Lab, wie das Projekt heißt, erhielt die Klasse 4 C noch ein Erinnerungsfoto und natürlich durften die absolut begeisterten Jung-Chemiker ihre Laborausweise mit nach Heubach nehmen. |